Archlinux auf dem Toshiba Satellite L30
Letztes Wochenende habe ich einer Feundin geholfen ihren verseuchten Windows PC von Viren zu befreien. Als Dank dafür hat Sie mir einen Toshiba Satellite L30 Notebook überlassen, der laut ihre Aussage nicht mehr lief quasi als Alt-PC-Entsorgung ;-). Zuhause habe ich mir das Teil heute einmal genauer angeschaut und tatsächlich moserte das darauf installierte Windows Vista (bäh) nur rum. Flux habe ich meinen bootbaren Multisytem-Bootstick angeschlossen und die kleineren live-Distributionen fühlten sich flockig an. Daraufhin habe ich mich entschlossen Archlinux zu installieren und bis Xorg lief, habe ich ca. eine Stunde gebraucht. Das Gerät ist ein Intel Celeron 430 von 2007 mit 1,73 Ghz und einem RAM von 1 GiB von dem sich der IGP ATI Radeon Xpress 200 etwa 200 MB abzwackt. Das einzige Problem was ich auf Anhieb nicht lösen konnte war, dass das Wireless-Device (Atheros AR2413, ath5k) unter chronischen Paketverlust litt und so manche Webseite auf sich warten ließ. Das hatte auch zur Folge dass das Gerät beim Booten (Netzaufbau) hing. Das konnte ich durch diesen Forumseintrag aber erfolgreich lösen.
Und was soll ich sagen? ich bin begeistert. Dieser schlappe Celeron läuft echt schnell, bootet in Sekunden und X startet ebensoschnell. Hier noch ein paar Software-Eckdaten (unvollstädnig):
- WM: openbox mit lxappearance, nitrogen, tint2, conky, wicd(-gtk), volumeicon
- Editor: vim, gvim, leafpad
- Netz: firefox, pidgin
- Office: abiword, Gnumeric, zathura
- Sys: PCManFM, ranger, xfburn, catfish, scrot, Rxvt Unicode
- GFX: Inkscape, Gimp, geeqie
- Multimedia: mplayer2, gnome-mplayer, deadbeef, mpg123
Allerdings für “Mach die Haare schön” benötigt man dann doch noch so 2 Stunden Zeit.
